Förderverein e.V. für das Deutsche Schützenmuseum und die Gründungsstätte Gotha von 1861 des Deutschen Schützenbundes

(gegründet 1994 als"Förderverein Deutsche Schützentradition")

Bautenstandsanalyse













Die im Folgenden dargestellten komprimierten Ergebnisse der Bauzustandsanalyse behandeln die Gebäude: kleine Festhalle, Schützenhaus und Vereinsgebäude.

Studenten der staatlichen Fachschule für Bau, Wirtschaft und Verkehr Gotha untersuchten die Bausubstanz mit z.T. besorgniserregenden Ergebnissen. Angeleitet wurden sie von erfahrenen Architekten Frau Dipl.- Ing. Elke Göring Rasch und Herrn Dipl. Ing. Michel Strathmann.


Die Darstellung beschränkt sich auf Arbeiten bzw. eine Finanzbedarf, welche den Verfall des Denkmalgeschützen Areals aufhalten würde.

In den letzten Jahren wurde durch viel Eigenleistung und fleißiges Handeln der Mitglieder der Altschützengesellschaft und Geld des Fördervereins bereits einiges am Ensemble des historischen Schützenhofes getan.

Aber es ist noch sehr viel Geld und Arbeit nötig.

Bilder der Bautenstandsanalyse

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Kleine Festhalle incl. Luftgewehrhalle:

Der Schwerpunkt für den gesamten Gebäude-komplex bildet die komplexe Sanierung der Dächer, ggf. zu einer gemeinsamen denkmal-gerechten Dachkonstruktion. Das ursprüng-liche Dach wurde in der Vergangenheit durch eine unsachgemäße Aufdopplung mit einer zweiten Spareinlage mit Ladung und Ziegel-eindeckung versehen. Dies hat zur Überlastung der Konstruktion geführt. Die Durchbiegung der Deckenbalken beträgt deshalb bis zu 25,6 cm. Die Nagelbinderdachkonstruktion der Sporthalle ist mit zementasbestplatten eingedeckt und stellenweise gebrochen!

Der Fußboden hat sich bis zu 16,8 cm gesenkt. Die Sandsteinfundamente müssen instand gesetzt werden.


Vereinsgebäude:

Vertikale und horizontale Sperren waren nicht vorhanden. Die Schwellenbalken waren verfault und mussten großflächig ausgetauscht werden. Die Fassade des Gebäudes musste fachmännisch saniert werden. Auch hier waren in 70 Jahren nur unsachgemäße Reparaturen getätigt. Feuchtigkeit war in die Bausubstanz eingedrungen, wodurch sie gefährlicher Hausschwamm bildete.

Schützenhaus:

 Das älteste Gebäude (gebaut vor 1823) weist großflächige, altersbedingte Schäden auf, u.a.

  • großflächige Putzabplatzungen und Risse
  • massive Ablagerungen von Salzen in den Sockeln
  • Braun. und Weißfäule im Fachwerk
  • starke Verwitterungen der Türen und Fenster
  • defekte Fensterbleche und Sohlbänke
  • Eindringen von Feuchte im Giebelbereich, den Eckverkleidungen und Pfosten
  • Dachziegel sind sehr alt und brüchig